Neunte Etappe

Hiiiii.

Puh, war das “anstrengend” heute. ­čśÇ

Aus unserem tollen Hotel sind wir recht gem├╝tlich zur n├Ąchsten Tankstelle gefahren, unser Tank war ziemlich trocken, allerdings hat er am vorigen Tag auch gute 600km gehalten – Rekord! Das erste Mal auf der Tour deutlich unter 10 Liter Verbrauch ­čÖé

Wer sich daf├╝r interessiert, kann sich ├╝brigens mal diese Seite ansehen.

Das Morgenbriefing fand am W├╝stenrand ca. 35km s├╝dlich von Arfoud statt.

Bei diesem Briefing bekamen wir die Info, dass evtl. einige Abschnitte der Offroadpisten ├╝berhaupt nicht befahrbar w├Ąren. Diese w├╝rden im Laufe des Vormittags gepr├╝ft und dann w├╝rde per WhatsApp Bescheid gegeben.

Fun Fact: Es gibt eine WhatsApp-Gruppe, erstellt von unseren netten Rallye-Kollegen vom Team Chill&Grill, in der sich sage und schreibe 172 Teilnehmer befinden (Stand 2. Oktober, 17.30 Uhr). Man kann sich vorstellen, welche beachtliche Anzahl an Nachrichten dar├╝ber am Tag so eintrudelt. Jeder teilt hier und da mal tolle Landschaftsbilder oder gruselige Fotos von n├Âtigen Reparaturen oder einfach n├╝tzliche Informationen zum Tagesablauf, der Route und warnt vor Gefahren an der Strecke. Am meisten wird allerdings im Moment in die Runde gefragt, wo es Bier zu kaufen gibt ­čśÇ

Weiter im Text: Es sollte heute zum “Secret Spot” gehen, ein Ort, der vorher eben noch nicht bekannt gegeben wurde. Das Ziel war El Mharech, eine Oase am Rande einer Bergkette, in der N├Ąhe von Tafraoute / Sidi Ali.

Ob man eben in die entsprechenden Routen einsteigen k├Ânnte, erf├Ąhrt man gegen 14 Uhr. Bis dahin sollen wir davor warten. Wir waren ca. 12.30 Uhr schon davor, dort gab es eine Tankstelle und nen Kiosk, der Getr├Ąnke verkaufte. Okay. Warten wir halt..14.00 Uhr hie├č es, jetzt sollen wir mal bis 15 Uhr warten. Um 15 Uhr hie├č es, wir sollen mal bis 15. 30 Uhr warten. Dann nochmal ne Stunde. Hmm, bl├Âd. Nach und nach traf dort fast das gesamte Teilnehmerfeld ein und die Tankstelle und der Kiosk waren ruckzuck leer gekauft. Vor allem Getr├Ąnke waren ja n├Âtig. Bier wurde von vielen ben├Âtigt, es gab aber keins! ­čśÇ

 

Gegen 17 Uhr gab es ein au├čerordentliches Briefing mit der Info, dass wir den Secret Spot nicht erreichen k├Ânnen. Auf keiner Route. Zum Gl├╝ck gab es endlich eine Alternative. Dazu fuhr der ganze Tross in Kolonne zu einer anderen kleinen Oase, welche ca. 35km entfernt und dann noch etwa 2km neben der Stra├če liegt.

Dort angekommen schlugen alle ihre Zelte auf und bereiteten ihr Abendessen zu.

Ein toller Sonnenuntergang und ein netter Abend quasi in der W├╝stenoase, und zwar unter Palmen, war ein sch├Âner Ausklang des Tages, an dem wir so wenig Kilometer, wie nie gemacht haben.

Hier noch ein paar Fotospielereien:

2 Gedanken zu „Neunte Etappe

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